DauerwelleDauerwelle
Die Dauerwelle wurde Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts erfunden. Wo sich das Haar vorher nicht einen Grad gebogen hat, entsteht durch die Umformung der Haarstruktur ein Lockenkopf, der von Naturlocken kaum noch zu unterscheiden ist. Genau geschieht dies durch Chemikalien, die zuerst die Disulfidbrücken der Haare öffnen, damit die nun biegbare Struktur die Form der eingearbeiteten Lockenwickler annehmen kann und jene unter Hitze dann wieder schließen. Die Struktur ist somit wieder so stabil wie zuvor, die Locken verschwinden also erst, wenn sie heraus gewachsen sind. Für Unentschlossene bietet sich darum die so genannte Wasserwelle an, welche lediglich bis zur nächsten Haarwäsche anhält. Durch die Größe der Lockenwickler kann man bestimmen, welche Art von Locken man haben möchte, ob man also krause oder Engelslocken, oder lediglich eine leichte Welle im Haar haben möchte. Hat man sich dann erst einmal für eine Dauerwelle entschieden, sollte man darauf achten, dem Haar nun genügend Pflege gibt, da es durch die Chemie und die große Hitze recht strapaziert ist. Es gibt für dauergewelltes Haar spezielle Pflegeprodukte, wie Conditioner und Kuren, die das Haar mit Feuchtigkeit und den nötigen Vitaminen versorgen. Auch was das Waschen betrifft, sollte man mit einer Dauerwelle vorsichtig sein, denn da sie die Haare ein wenig austrocknet, werden diese nicht mehr so schnell fettig und müssen dem entsprechend auch nicht mehr so oft gewaschen werden. Eine Haarwäsche an jedem zweiten Tag ist hier völlig ausreichend. Da jedes Haar seinen eigenen Charakter hat, wobei hinzu kommt, dass viele Kunden schon vor der Dauerwelle Haarbehandlungen wie Färben oder Verlängerung hinter sich haben, sollte man sich vom Friseur individuell beraten lassen, welche Pflege und Produkte für das eigene Haar am sinnvollsten sind.